Diesel Skandal

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Ich bin Betroffener vom Diesel-Skandal und interessiere mich für eine kostenlose Erstberatung durch einen Rechtsanwalt.

Porsche Diesel zurückgeben

Porsche hat in Cayenne, Macan und Panamera den Motor übernommen, der normalerweise in den großen Q-Modellen von Audi verbaut ist. Auch hier stellt sich die Problematik eines erheblichen Wertverlustes durch den Abgasskandal. Bislang wurden aber nur der  6-Zylinder-Cayenne TDI  sowie der Macan der Schadstoffklasse 6 offiziell zurückgerufen.

In der aktuellen Situation macht es Sinn, einen Porsche Cayenne 3,0 TDI zurückzugeben, insbesondere, wenn die Händler-Gewährleistung noch nicht abgelaufen ist. Diese Konstellation:

"Porsche Cayenne 3,0 TDI V6  innerhalb der Gewährleistungsfrist zurückgeben" ist aktuell wohl die aussichtsreichste Variante im Diesel-Abgasskandal.

Die V8-Diesel z.b. im 4,2 Liter Porsche sind ebenfalls vom Abgasskandal betroffen. Im Rahmen der Untersuchungen gegen Audi muss sich auch dieser Diesel-Motor einer sehr gründlichen Untersuchung stellen. Im A8 wurde er bereits zurückgerufen.

Der effektive  Wertverlust fällt bei teuren Autos wie einem 3-Liter-Porsche natürlich in barer Münze höher als, als bei einem 1,6 Liter Seat.

Insbesondere bei Porsche-Fahrzeugen, die über die Hausbank finanziert wurden, lohnt sich auch der Widerruf der Finanzierung mit dem Ziel, das Auto wieder abgeben zu können - idealerweise ohne die Anrechnung der Entschädigung des Händlers durch den vorgenommenen Nutzen (gefahrene Kilometer).

Details zum Porsche-Abgasskandal

Jetzt steckt auch Porsche mittendrin im Abgasskandal. Die VW-Tochter muss europaweit 22.000 Porsche Cayenne 3,0 TDI V6, Schadstoffklasse 6) zurückrufen. Rund 7.500 Fahrzeuge davon sind in Deutschland zugelassen. Sollten sich die Verdachtsmomente gegen weitere Motoren insbsondere der Schadstoffklasse 5 erhärten, drohen weitere Rückrufaktionen. Die Teilnahme an der Rückrufaktion ist Pflicht, wer nicht teilnimmt, riskiert einen Verlust der Betriebsgenehmigung.

Die Rückrufaktion wurde vom Bundesverkehrsminister angeordnet und geschieht nicht freiwillig. Außerdem wurde noch ein Zulassungsverbot für dieses Porsche-Modell erlassen. Dies trifft besonders Porsche-Käufer, die einen Kaufvertrag unterschrieben haben, das Auto aber noch nicht anmelden konnten. Grund ist, dass auch Porsche bei dem SUV offenbar eine illegale Abgas-Software eingesetzt hat, die erkennt, wenn der Wagen auf dem Prüfstand steht und im normalen Straßenverkehr nicht eingeschaltet wird.

Was aber besonders brisant ist: Die betroffenen Porsche sind nach der Schadstoffklasse 6 eingestuft, galten also bislang als besonders schadstoffarm. Und als sie zugelassen wurden, war der VW-Abgasskandal bereits bekannt. „Die Autoindustrie büßt immer mehr an Vertrauen ein. Mit den Versprechungen für saubere Motoren zu sorgen, scheint es nicht allzu weit her zu sein“, sagt Rechtsanwalt Dr. Gerrit W. HartungMBK Rechtsanwälte.

Folgen der Nachrüstung

Nicht nur für die Porsche-Besitzer, sondern auch für alle anderen vom Dieselskandal betroffenen Fahrzeughalter, stellt sich die Frage, welche Auswirkungen eine Nachrüstung hat und wieviel ihr Wagen an Wert verliert. Wer derzeit einen gebrauchten Diesel verkaufen möchte, muss in den meisten Fällen herbe Abschläge in Kauf nehmen. Zumal nach der Entscheidung des Verwaltungsgerichts Stuttgart vom 28. Juli 2017 Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge immer wahrscheinlicher werden. Nicht nur in Stuttgart, sondern auch in anderen deutschen Städten.

Daher gibt es für Rechtsanwalt Dr. Hartung nur eins: „Die Diesel-Besitzer müssen jetzt handeln und ihren Anspruch auf ein mangelfreies Fahrzeug durchsetzen. Kann der Mangel durch eine Nachrüstung nicht behoben werden, kann der Kaufvertrag angefochten werden. Immer mehr Gerichte stellen sich inzwischen auf die Seite der Verbraucher.“

Neben der Anfechtung des Kaufvertrags kann auch der Widerruf des Autokredits ein vielversprechender Weg sein, das Auto zurückgeben zu können und sein Geld wiederzubekommen. Denn wenn die Bank bei Kreditverträgen ab dem 11. Juni 2010 eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung verwendet hat, wurde die Widerrufsfrist nicht in Gang gesetzt und ein Widerruf ist immer noch möglich. Wurde das Fahrzeug über die Bank des Autobauers finanziert, kann mit dem erfolgreichen Widerruf auch der Kaufvertrag rückgängig gemacht werden. Noch lukrativer wird es bei Kreditverträgen, die seit dem 13. Juni 2014 geschlossen wurden. Dann muss möglicherweise noch nicht einmal ein Nutzungsersatz gezahlt werden – das dürfte gerade beim Porsche Cayenne interessant sein. Porsche werden in Deutschland in aller Regel über die BW Bank finanziert.


Was ist jetzt zu tun?

  • Betroffenheit prüfen
  • Fristwahrung beachten
  • Prüfen der Möglichkeiten (Gewährleistung, Widerrufsjoker, allgemeiner Wertverlust)
  • Kontaktaufnahme zum Porsche-Händler im außergerichtlichen Verfahren
  • Fristsetzung
  • Klage nach Fristüberziehung

Porsche Panamera im Abgasskandal

Vor dem Landgericht Kleve haben wir aktuell einen Beweisbeschluss erreichen können. Entgegen der Aussagen des beklagten Porsche-Händlers, dass der Panamera unseres Mandanten nicht betroffen ist, will das Gericht nun einen Beweis über ein Gutachten erbringen.

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IG Porsche im Abgasskandal

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