03
May, 2018
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Von
Dr. Gerrit W. Hartung

Fahrverbot Düsseldorf - Messwerte machen Sorgen

Die Düsseldorfer Luft ist noch dicker als bislang angenommen. Der WDR hat in der Landeshauptstadt an verschiedenen Orten Messstationen eingerichtet und nach Auswertung der Daten festgestellt, dass nicht nur an den offiziellen Messpunkten Grenzwerte überschritten werden, sondern grundsätzlich da, wo auch viel Verkehr ist. Anstehende Fahrverbote wird man also in Zukunft nicht umgehen können.

Den kompletten März war gemessen worden. Dazu hatte der Westdeutsche Rundfunk insgesamt 172 Passivsammler installiert und nach 30 Tagen ausgewertet. Gemessen wurde ausschließlich die Stickoxid-Konzentration, für die Dieselfahrzeuge zu Lande und zu Wasser verantwortlich sind. Ein Passivsammler ist ein Röhrchen, dass innerhalb eines festgelegten Zeitraumes NOx aufnimmt und messbar macht.

Die höchsten Stickoxid-Werte gab es im Rheinufertunnel (145,2 Mikrogramm pro Kubikmeter), am Tunnelausgang am Joseph-Beuys-Ufer (95,6) und an der Kreuzung Völklinger Straße/Lahnweg (53,8). Recht sorgenfrei durchatmen kann man dagegen in der Emmastraße, wo nur 20,8 ug/m³ gemessen wurde.

Die Auswertung von 27 Röhrchen ergab deutliche Grenzwertüberschreitungen, denn mehr als 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Atemluft darf im so genannten Jahresmittel nicht anfallen. Rechtsanwalt Dr. Gerrit Hartung aus Mönchengladbach blickt sorgenvoll in die Nachbarschaft: „Für mich bedeuten diese zusätzlichen Daten, dass es Fahrverbote für Diesel in Düsseldorf geben muss und wohl auch in anderen Städten der Region mit vielbefahrenen Zentren!“ – mit finanziellen Konsequenzen für Dieselbesitzer: „Es geht ja nicht nur um die massiv sinkenden Gebrauchtwagenpreise, sondern auch um dann notwendige Ausgaben für saubere Ersatzfahrzeuge, die vom Fahrverbot in Düsseldorf nicht betroffen sind!“

Der Herausgeber des Portals www.pkw-rueckgabe.de empfiehlt Dieselbesitzern, die auf eine Zufahrt ins Düsseldorfer Zentrum angewiesen sind, sich zeitnah Gedanken zum Thema Fahrverbot für Diesel zu machen und Rückgabeoptionen zu prüfen. Insbesondere Volkswagen mit dem EA189-Motor können derzeit recht problemlos zurück nach Wolfsburg geschickt werden. Auch die großen SUV (Touareg, Cayenne, Macan, Q7), der A8 (und alle anderen V6) und die 5er- und 7er-Diesel von BMW sind offiziell „mangelhaft“ und müssen Zwangsmaßnahmen des Kraftfahrtbundesamts über sich ergehen lassen. Dr. Hartung: „Immer mehr Landgerichte echtscheiden schon in erster Instanz verbraucherfreundlich!“

In Sachen „Mercedes“ vertritt Hartung schon Mandanten, die keine offizielle Rückrufaktion ins Feld führen können, vor diversen deutschen Landgerichten. Hier sollen jetzt Gutachten die Betroffenheit klären, u. a. auch im Fall eines Porsche Panamera.

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In einer aus Verbrauchersicht sehr erfreulichen Urteilsbegründung – Aktenzeichen 6U409/17 – definiert ein deutsches Obergericht die Schummelsoftware von VW als einen „erheblichen Mangel“.

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VW sieht sich weiteren Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft Braunschweig ausgesetzt. Und deren Verdachtsmomente scheinen recht stichhaltig.

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Nach Kreditwiderruf: VW muss Touran zurücknehmen

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Bislang sind folgende Modelle offiziell von Rückrufaktionen betroffen:

Macan 3,0 Liter TDI (Schadstoffklasse 6)

Cayenne 3,0 Liter TDI (Schadstoffklasse 6)

Cayenne 4,2 Liter TDI (Schadstoffklasse 6)

Panamera 3,0 Liter TDI (Schadstoffklasse 6)

Panamera 4,2 Liter TDI (Schadstoffklasse 6)

Porsche verliert erstes Verfahren

Im ersten offiziell bekannt gewordenen Urteil verurteilt das Landgericht Stuttgart den Sportwagenhersteller zur Erstattung des Kaufpreises in Höhe von 60.000 Euro. Es ging um einen Cayenne der Schadstoffklasse 6. Das Gericht wirft Porsche vor, aus Profitgier die Abgasanlage manipuliert zu haben (Urt. v. 25.10.2018, Az. 6 O 175/17).

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OLG nennt Betrugssoftware einen "erheblichen Mangel"

Es gibt nicht viele verwertbare Beschlüsse von deutschen Oberlandesgerichten zum Abgasskandal. Grund: VW bietet grundsätzlich in der zweiten Instanz einen Vergleich an, um Urteile auf dieser Ebene zu vermeiden

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T6-Abgasskandal

Aktuell können wir wieder eine kostenlose Erstberatung im Fall "T6 Abgasskandal" anbieten. Bitte tragen Sie sich in die Liste unser Interessengemeinschaft für T6-Besitzer ein.

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OLG Mönchengladbach: Händler muss Passat zurücknehmen

Es soll auch nicht immer nur über die spektakulären Siege berichtet werden, findet Rechtsanwalt Dr. Gerrit Hartung und präsentiert einen aktuellen Verfahrenserfolg vor dem Landgericht Mönchengladbach, wo Volkswagen einmal mehr einsehen muss, dass Opfer des Abgasskandals in einer überwiegenden Anzahl von Fällen Ihr Auto unabhängig von Alter und Kilometerleistung zurückgeben können.

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Hausdurchsuchung bei AUDI-Chef Stadler

Rechtsanwalt Dr. Hartung: „In Verfahren gegen Audi als Hersteller der betroffenen Fahrzeuge ist es aus prozesstaktischen Gründen natürlich immens wichtig, dass der AUDI-Vorstand um die Manipulationen wusste.“

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Mercedes muss VITo, GLC und C-Klasse zurückrufen

Mercedes muss auf Anordnung des Kraftfahrtbundesamtes deutschlandweit 238.000 Diesel-PKW zurückrufen. Die KBA-Zwangsmaßnahme betrifft neben dem Vito Tourer mit 1,6 Liter Hubraum auch den GLC mit 4-Zylinder-Rehenmotor (OM651, ab 2015) und die zwischen 2014 und 2016 gebauten 220d der C-Klasse, ebenfalls Euro 6 und OM651.

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Wann ein Fahrverbot in Düsseldorf kommt und wen es trifft, ist durch den sogenannten Luftreinhalteplan für die Stadt Düsseldorf noch nicht konkret geregelt.

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Abgasskandal: Gewährleistungspflicht verjährt nicht

Zwei Jahre haben Betroffene im Dieselskandal Zeit, ihren Händler zur Verantwortung zu ziehen – danach endet die Gewährleistung und Schadensersatzansprüche können nur noch gegen den Hersteller gestellt werden.

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Dunkle Wolken über der Audi-Zentrale in Ingolstadt: Der aktuelle Auslieferungs- und Zulassungsstopp für A6 und A7 Diesel mit V6 Motor ist den Kunden schon kaum zu erklären, nun steht sogar – nicht ganz unerwartet – eine „echte“ Rückrufaktion für die beiden Modelle ins Haus.

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Mercedes steht neuer Ärger ins Haus: Nachdem das KBA beim Vito verbotene Abgasvorrichtungen entdeckt hatte, ergeben weitere Untersuchungen, dass wohl auch die C-Klasse betroffen ist.

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Verkaufsstopp bei Porsche

Porsche hat den Verkauf sämtlicher Neuwagen wird bis auf Weiteres eingestellt. Grund: Die neuen Messverfahren WLTP und RDE gestalten sich als aufwendig und stellen schärfere Anforderungen im Zulassungsverfahren auf dem Prüfstand und im realen Alltagsbetrieb.

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Eine Razzia kann Deutschlands Autobauer nicht mehr überraschen – zu oft stehen Staatsanwaltschaft und die Experten vom Kraftfahrtbundesamt unangemeldet vor der Tür. Eher selten ist es – wie man aktuell bei Porsche erfahren durfte – , dass nicht nur die Büros der Entwicklungsabteilungen durchsucht wurden.

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KBA ruft Vito Tourer zurück - Mercedes im Abgasskandal

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Porsche muss Macan und Cayenne zurückrufen

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Das – so befürchten Kritiker – ist nichts Halbes und nichts Ganzes; aber immerhin: Das am 9. Mai 2018 von der Bundesregierung auf den Weg gebracht Musterverfahrensgesetz ist weit davon entfernt, Verbraucheransprüchen an eine Massenklage nach US-amerikanischem Vorbild zu entsprechen.

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Viel dicker kann es nicht kommen: AUDI ist jetzt mit der Mutter aller Dienstwagen – dem aktuellen A6 – noch ein wenig tiefer im Abgasskandal abgetaucht.

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EA189 - Gute Ausssichten für Kläger - Aber Vorsicht Verjährung

Die EA189-Thematik läuft zum Ende des Jahres auf ihren Höhepunkt zu: Die im September 2015 durch Martin Winterkorn gebeichteten Manipulationen an der Steuerung der Abgasaufbereitungssysteme haben millionenfache Schadensersatzansprüche ausgelöst.

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Abgasskandal: Gutachter klärt Betroffenheit des Panamera

Ist der Porsche Panamera mit V6-Dieselmotor vom Abgasskandal betroffen oder nicht? Bald werden wir es wissen! Mehr lesen
Wir rufen an Werktagen von 8 bis 17 Uhr innerhalb von 60 Minuten zurück!