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Jun, 2018
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Porsche hat in Cayenne, Macan und Panamera den Motor übernommen, der normalerweise in den großen Q-Modellen von Audi verbaut ist. Auch hier stellt sich die Problematik eines erheblichen Wertverlustes durch den Abgasskandal.

Bislang sind folgende Modelle offiziell von Rückrufaktionen betroffen:

Macan 3,0 Liter TDI (Schadstoffklasse 6)

Cayenne 3,0 Liter TDI (Schadstoffklasse 6)

Cayenne 4,2 Liter TDI (Schadstoffklasse 6)

Panamera 3,0 Liter TDI (Schadstoffklasse 6)

Panamera 4,2 Liter TDI (Schadstoffklasse 6)

Porsche verliert erstes Verfahren

Im ersten offiziell bekannt gewordenen Urteil verurteilt das Landgericht Stuttgart den Sportwagenhersteller zur Erstattung des Kaufpreises in Höhe von 60.000 Euro. Es ging um einen Cayenne der Schadstoffklasse 6. Das Gericht wirft Porsche vor, aus Profitgier die Abgasanlage manipuliert zu haben (Urt. v. 25.10.2018, Az. 6 O 175/17).

In der aktuellen Situation macht es Sinn, einen Porsche Cayenne, einen Macan oder einen Panamera TDI zurückzugeben, insbesondere, wenn die Händler-Gewährleistung noch nicht abgelaufen ist. Diese Konstellation:

"Porsche Cayenne , Panamera, Macan TDI innerhalb der Gewährleistungsfrist zurückgeben" ist aktuell wohl die aussichtsreichste Variante im Diesel-Abgasskandal.

Die V8-Diesel-Motoren im 4,2 Liter Porsche sind erst seit Mai 2018 vom Abgasskandal betroffen. Im Rahmen der Untersuchungen gegen Audi muss sich auch dieser Diesel-Motor einer sehr gründlichen Untersuchung stellen. Im A8 wurde der 4,2 Liter-Motor ebenfalls zurückgerufen.

Der effektive Wertverlust fällt bei teuren Autos wie einem 3-Liter- oder in einem 8-Zylinder Porsche natürlich in barer Münze höher als, als bei einem 1,6 Liter Seat.

Insbesondere bei Porsche-Fahrzeugen, die über die Hausbank finanziert wurden, lohnt sich auch der Widerruf der Finanzierung mit dem Ziel, das Auto wieder abgeben zu können - idealerweise ohne die Anrechnung der Entschädigung des Händlers durch den vorgenommenen Nutzen (gefahrene Kilometer).

Details zum Porsche-Abgasskandal

Jetzt steckt auch Porsche mittendrin im Abgasskandal. Die VW-Tochter musste Ende 2017 europaweit 22.000 Porsche Cayenne 3,0 TDI V6, Schadstoffklasse 6) zurückrufen. Rund 7.500 Fahrzeuge davon sind in Deutschland zugelassen. Sollten sich die Verdachtsmomente gegen weitere Motoren insbsondere der Schadstoffklasse 5 erhärten, drohen weitere Rückrufaktionen. Die Teilnahme an der Rückrufaktion ist Pflicht, wer nicht teilnimmt, riskiert einen Verlust der Betriebsgenehmigung. Im Mai 2018 kam eine weitere Rückrufaktion hinzu. Davon betroffen: Der Macan TDI und über 6000 Cayenne mit 4,2 Liter-TDI-Motor. Die betroffenheit des Panamera wurde erst im Juli 2018 bekannt.

Die Rückrufaktionen wurden vom Bundesverkehrsminister angeordnet und geschehen nicht freiwillig. Zulassungsverbote für Porsche-Modelle stehen im Raum. Dies trifft besonders Porsche-Käufer, die einen Kaufvertrag unterschrieben haben, das Auto aber noch nicht anmelden konnten. Grund ist, dass auch Porsche bei dem SUV offenbar eine illegale Abgas-Software eingesetzt hat, die erkennt, wenn der Wagen auf dem Prüfstand steht und im normalen Straßenverkehr nicht eingeschaltet wird.

Was aber besonders brisant ist: Die betroffenen Porsche sind nach der Schadstoffklasse 6 eingestuft, galten also bislang als besonders schadstoffarm. Und als sie zugelassen wurden, war der VW-Abgasskandal bereits bekannt. „Die Autoindustrie büßt immer mehr an Vertrauen ein. Mit den Versprechungen für saubere Motoren zu sorgen, scheint es nicht allzu weit her zu sein“, sagt Rechtsanwalt Dr. Gerrit W. Hartung, MBK Rechtsanwälte.

Folgen der Nachrüstung

Nicht nur für die Porsche-Besitzer, sondern auch für alle anderen vom Dieselskandal betroffenen Fahrzeughalter, stellt sich die Frage, welche Auswirkungen eine Nachrüstung hat und wieviel ihr Wagen an Wert verliert. Wer derzeit einen gebrauchten Diesel verkaufen möchte, muss in den meisten Fällen herbe Abschläge in Kauf nehmen. Zumal nach der Entscheidung des Verwaltungsgerichts Stuttgart vom 28. Juli 2017 Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge immer wahrscheinlicher werden. Nicht nur in Stuttgart, sondern auch in anderen deutschen Städten. In Hamburg gibt es seit Pfingsten ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge.

Daher gibt es für Rechtsanwalt Dr. Hartung nur eins: „Die Diesel-Besitzer müssen jetzt handeln und ihren Anspruch auf ein mangelfreies Fahrzeug durchsetzen. Kann der Mangel durch eine Nachrüstung nicht behoben werden, kann der Kaufvertrag angefochten werden. Immer mehr Gerichte stellen sich inzwischen auf die Seite der Verbraucher.“

Neben der Anfechtung des Kaufvertrags kann auch der Widerruf des Autokredits ein vielversprechender Weg sein, das Auto zurückgeben zu können und sein Geld wiederzubekommen. Denn wenn die Bank bei Kreditverträgen ab dem 11. Juni 2010 eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung verwendet hat, wurde die Widerrufsfrist nicht in Gang gesetzt und ein Widerruf ist immer noch möglich. Wurde das Fahrzeug über die Bank des Autobauers finanziert, kann mit dem erfolgreichen Widerruf auch der Kaufvertrag rückgängig gemacht werden. Noch lukrativer wird es bei Kreditverträgen, die seit dem 13. Juni 2014 geschlossen wurden. Dann muss möglicherweise noch nicht einmal ein Nutzungsersatz gezahlt werden – das dürfte gerade beim Porsche Cayenne interessant sein. Porsche werden in Deutschland in aller Regel über die BW Bank finanziert.


Was ist jetzt zu tun?

  • Betroffenheit prüfen (welche Schadstoffklasse)
  • Fristwahrung beachten
  • Prüfen der Möglichkeiten (Gewährleistung, Widerrufsjoker, allgemeiner Wertverlust)
  • Kontaktaufnahme zum Porsche-Händler im außergerichtlichen Verfahren
  • Fristsetzung
  • Klage nach Fristüberziehung

 

Porsche Panamera im Abgasskandal

Vor dem Landgericht Kleve haben wir aktuell einen Beweisbeschluss erreichen können. Entgegen der Aussagen des beklagten Porsche-Händlers, dass der Panamera unseres Mandanten nicht betroffen ist, will das Gericht nun einen Beweis über ein Gutachten erbringen.

Abgasskandal – Rückruf für Porsche Cayenne Euro 5 und Porsche Panamera

Es ist nur eine kurze Meldung am Ende einer Webseite, die mit „Porsche und Diesel“ überschrieben ist. Darin teilt Porsche mit, dass das Kraftfahrt-Bundesamt nicht nur für den Porsche Cayenne 4,2 Liter mit der Abgasnorm Euro 6 einen Rückruf angeordnet hat, sondern auch für das gleiche Modell mit der Abgasnorm Euro 5. Darüber hinaus hat das KBA demnach auch für den Porsche Panamera 4,0-Liter-V8-Diesel einen Rückruf erteilt.

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Abgasskandal Porsche Cayenne – LG Flensburg spricht Schadensersatz zu

Die Audi AG muss einen Porsche Cayenne Diesel wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung zurücknehmen und den Kaufpreis erstatten. Das hat das Landgericht Flensburg mit Urteil vom 10. Oktober 2019 entschieden (Az.: 4 O 25/19).

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Abgasmessungen des KBA – Zwei Drittel der Diesel halten Grenzwerte nicht ein

Viel mehr Diesel-Modelle als bisher bekannt halten die Grenzwerte beim Stickoxid-Ausstoß im Straßenverkehr nicht ein. Darunter auch viele Modelle mit der Abgasnorm Euro 6. Das ist das Ergebnis von Abgasmessungen, die das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) seit 2016 im Zuge der Marktüberwachung regelmäßig durchführt.

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OLG Koblenz – Zinsanspruch im Abgasskandal ab Kaufpreiszahlung

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LG Wuppertal verurteilt Porsche und Audi im Abgasskandal zu Schadensersatz

Im Abgasskandal hat das Landgericht Wuppertal die Porsche AG und die Audi AG zum Schadensersatz verurteilt. Mit Urteil vom 7. August 2019 hat das LG Wuppertal entschieden, dass sie als Gesamtschuldner einen Porsche Cayenne Diesel zurücknehmen und der Klägerin den Kaufpreis abzüglich einer Nutzungsentschädigung erstatten müssen (Az.: 3 O 426/18).

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VW-Abgasskandal könnte sich ausweiten – OLG Karlsruhe möchte Gutachten zu Motoren EA 896 und EA 897 einholen

Der VW-Abgasskandal könnte sich massiv ausweiten. Das OLG Karlsruhe hat mit Hinweisbeschlüssen vom 22. August 2019 die Einholung eines Sachverständigengutachten zu 3-Liter-Diesemotoren des Typs EA 897 und EA 896 mit der Abgasnorm Euro 5 angekündigt.

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LG Koblenz: Händler muss Porsche Cayenne Euro 5 wegen unzulässiger Abschalteinrichtung zurücknehmen

Für einen Paukenschlag im Abgasskandal hat das Landgericht Koblenz gesorgt. Es entschied mit Urteil vom 10. Juli 2019, dass ein Händler einen Porsche Cayenne Diesel zurücknehmen und den Kaufpreis abzüglich einer Nutzungsentschädigung erstatten muss (Az.: 12 O 119/18).

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LG Erfurt: Schadensersatz wegen Abgasmanipulationen beim Porsche Macan S Diesel

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Abgasskandal – Käufer eines Porsche Cayenne Diesel bekommt Geld zurück

Im Abgasskandal kann der Käufer eines Porsche Cayenne Diesel sein Fahrzeug zurückgeben und erhält den Kaufpreis abzüglich einer Nutzungsentschädigung zurück. Das hat das Landgericht Mönchengladbach mit Urteil vom 12. Juni 2019 entschieden (Az.:11 O 246/18).

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Dieselskandal – Zu hoher Stickoxid-Ausstoß bei Audi und Porsche

Verschiedene Diesel-Modelle von Porsche und Audi stoßen nach wie vor zu viel gesundheitsschädliche Stickoxide aus. Das haben Messungen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) ergeben. Bei den Untersuchungen seien die Grenzwerte teilweise um ein Vielfaches überschritten worden, teilte die DUH am 2. Juli 2019 mit.

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Abgasskandal OLG Koblenz – Porsche-Käufer können vom Urteil profitieren

Das Urteil ist ein Meilenstein für Schadensersatzklagen im Abgasskandal. Das OLG Koblenz hat kürzlich entschieden, dass VW die Kunden durch Abgasmanipulationen vorsätzlich sittenwidrig geschädigt hat und deshalb schadensersatzpflichtig ist (Az.: 5 U 1318/18). „Von dem Urteil können auch Porsche-Kunden profitieren, deren Fahrzeug vom Kraftfahrt-Bundesamt wegen einer unzulässigen Abschalteinrichtung zurückgerufen wurde“, sagt Rechtsanwalt Dr. Gerrit W. Hartung.

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LG Heidelberg: Porsche Cayenne Diesel geht im Abgasskandal zurück an den Händler

Durch den Abgasskandal geschädigte Porsche-Käufer haben gute Chancen Schadensersatzansprüche gegen den Händler und / oder Hersteller durchzusetzen. Verschiedene Gerichte haben inzwischen zu Gunsten der geschädigten Käufer entschieden. So auch das Landgericht Heidelberg, das einen Händler dazu verurteilte, einen Porsche Cayenne Diesel Platinum Edition zurückzunehmen und den Kaufpreis abzüglich einer Nutzungsentschädigung zu erstatten (Az.: 5 O 43/18).

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Abgasskandal – Käufer eines Porsche Macan bekommt Geld zurück

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Abgasskandal Porsche Cayenne – LG Berlin spricht Käufer Schadensersatz zu

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Abgasskandal: Käufer eines Porsche Macan erhält Geld zurück

Im Abgasskandal geht ein Porsche Macan S Diesel zurück an den Händler. Der muss das Fahrzeug zurücknehmen und dem Käufer den Kaufpreis abzüglich einer Nutzungsentschädigung erstatten. Das hat das Landgericht Krefeld mit Urteil vom 9. Mai 2019 entschieden (Az.: 5 O 141/18).

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Porsche Cayenne im Abgasskandal – Schadensersatzansprüche gegen Händler und Hersteller

So wie VW und Audi wird auch Porsche im Zusammenhang mit dem Abgasskandal zur Kasse gebeten. Die Staatsanwaltschaft Bußgeld verhängte ein Bußgeld in Höhe von 535 Millionen Euro gegen die Porsche AG.

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Abgasskandal – Schadensersatzansprüche beim Porsche Macan

Im Zusammenhang mit dem Abgasskandal hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart der Porsche AG ein Bußgeld in Höhe von 535 Millionen Euro aufgebrummt. Porsche habe fahrlässig die Aufsichtspflicht in einer Entwicklungsabteilung im Hinblick auf die Emissionen ab 2009 verletzt. Dies habe dazu geführt, dass der Stickoxid-Ausstoß bei Dieselfahrzeugen zu hoch war und nicht den gesetzlichen Vorgaben entspricht.

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Abgasskandal Porsche Cayenne – Käufer bekommt sein Geld zurück

Geld zurück im Porsche Abgasskandal: Der Käufer eines Porsche Cayenne Diesel kann das Fahrzeug an den Händler zurückgeben und erhält den Kaufpreis abzüglich einer geringen Nutzungsentschädigung für die gefahrenen Kilometer zurück. Das hat das Landgericht Koblenz mit Urteil vom 22. Februar 2019 entschieden (Az.: 8 O 338/17).

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Dieselskandal - Porsche muss Bußgeld in Höhe von 535 Millionen Euro zahlen

Porsche muss im Dieselskandal ein Bußgeld in Höhe von 535 Millionen Euro zahlen. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart verhängte das Bußgeld gegen die Porsche AG wegen einer fahrlässigen Verletzung der Aufsichtspflicht im Unternehmen. Porsche hat das Bußgeld bereits akzeptiert und auf die Einlegung von Rechtsmitteln verzichtet. Das Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen die Porsche AG ist damit abgeschlossen.

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Anklage im VW Abgasskandal erhoben – Hoher Schaden für Kunden vermutet

Betrug, Untreue, Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht – das ist nur ein Teil der Vorwürfe, denen sich Ex-VW-Chef Martin Winterkorn und vier weitere Führungskräfte stellen müssen. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat gegen die fünf Personen Anklage im Abgasskandal erhoben, wie sie am 15. April 2019 mitteilte.

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Dieselskandal Porsche Cayenne – LG Ulm verurteilt Porsche zu Schadensersatz

Urteile gegen Porsche im Abgasskandal häufen sich. Nach verschiedenen anderen Landgerichten hat nun auch das Landgericht Ulm die Porsche AG mit Urteil vom 29. März 2019 zu Schadensersatz verurteilt (Az.: 3 O 157/18).

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Abgasskandal Porsche Macan S Diesel – LG Dortmund spricht Käufer Schadensersatz zu

Porsche muss im Abgasskandal erneut Schadensersatz leisten. Das Landgericht Dortmund entschied mit Urteil vom 26. März 2019, dass der Käufer eines Porsche Macan S Diesel Anspruch auf Schadensersatz hat, weil er durch die Abgasmanipulationen vorsätzlich sittenwidrig geschädigt worden sei (Az.: 12 O 182/18).

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Geschädigte Porsche-Käufer haben im Abgasskandal gute Chancen auf Schadensersatz. Das Landgericht Bochum gab mit Urteil vom 8. Februar 2019 der Klage eines Porsche Macan-Fahrers statt (Az.: I-4 O 101/18).

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BGH: Unzulässige Abschalteinrichtungen sind Sachmangel – Auswirkungen auch auf andere Hersteller

Unzulässige Abschalteinrichtungen sind ein Sachmangel und die geschädigten Käufer haben Anspruch auf Ersatz. Der BGH hat im Abgasskandal erstmals klare Maßstäbe definiert und sich dabei klar auf Seiten der Verbraucher positioniert.

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Dieselskandal: Staatsanwaltschaft Stuttgart leitet Bußgeldverfahren gegen Porsche ein

VW und Audi mussten im Abgasskandal schon hohe Bußgelder in Höhe von einer Milliarde Euro bzw. 800 Millionen Euro zahlen. Nun droht auch Porsche ein hohes Bußgeld. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat im Zuge ihrer Ermittlungen im Dieselskandals ein entsprechendes Verfahren gegen Porsche eingeleitet.

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Porsche 911 – Erhöhter Spritverbrauch und CO2-Ausstoß

Porsche gerät wieder in die Negativ-Schlagzeilen. Diesmal geht es nicht um erhöhten Stickoxid-Ausstoß bei Diesel-Modellen, diesmal geht es um den „Spritverbrauch“ beim Porsche 911 der Baujahre 2016 und 2017. Porsche habe bei dem Sportwagen bei internen Tests Abweichungen beim Luftwiderstand festgestellt, berichtet der „Spiegel“. Das Ergebnis könnte sein, dass der Verbrauch bei diesem Modell höher als angegeben ist und damit auch der CO2-Ausstoß.

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Rückruf Porsche Macan und Porsche Cayenne - Schadensersatzansprüche

Schon im Mai 2018 hatte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) einen verpflichtenden Rückruf für insgesamt rund 60.000 Porsche Cayenne 4,2 Liter V8 TDI und Porsche Macan 3,0 Liter V6 TDI jeweils mit der Abgasnorm Euro 6 angeordnet. Grund für den Rückruf ist, dass das KBA unzulässige Abschalteirichtungen entdeckt hat, die zu einem erhöhten Ausstoß von gesundheitsgefährdenden Stickoxiden führen können.

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Gutachten im Abgasskandal

Gutachten werden immer wichtiger. Immer mehr Gerichte gehen in die Beweisaufnahme!

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Fragen zum Cayenne-Rückruf

Rechtsanwalt Dr. Gerrit W. Hartung – Partner bei MBK Rechtsanwälte, Mönchengladbach – hat einige der wichtigsten der rund um die Zusendung des aktuellen Schreibens der Porsche AG an Opfer des Abgasskandals aufkommenden Fragen gestellt und beantwortet.

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Ein zünftiger Geschwisterstreit bahnt sich da an: Porsche will laut Informationen der BILD-Zeitung 200 Millionen von AUDI und zwar als Schadensersatz für die angeblich allein durch AUDI verursachten Schäden im Rahmen des Abgasskandals.

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In einer aus Verbrauchersicht sehr erfreulichen Urteilsbegründung – Aktenzeichen 6U409/17 – definiert ein deutsches Obergericht die Schummelsoftware von VW als einen „erheblichen Mangel“.

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Urteil gegen die VW-Bank

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Am 18. Juni wurde Audi-Chef Rupert Stadler in Untersuchungshaft genommen. In München wurde bereits vor Monaten der Auto-Manager Wolfgang Hatz verhaftet: In den Abgasskandal kommt Bewegung.

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Abgasskandal: Gewährleistungspflicht verjährt nicht

Zwei Jahre haben Betroffene im Dieselskandal Zeit, ihren Händler zur Verantwortung zu ziehen – danach endet die Gewährleistung und Schadensersatzansprüche können nur noch gegen den Hersteller gestellt werden.

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