02
März, 2020
Von
Dr. Gerrit W. Hartung
Vergleich im VW-Musterverfahren – Fast 200.000 Kläger gehen leer aus

VW und Verbraucherschützer haben sich im Abgasskandal auf einen außergerichtlichen Vergleich geeinigt. Volkswagen stellt den Geschädigten im Musterfeststellungsverfahren Entschädigungszahlungen in Höhe von insgesamt 830 Millionen Euro zur Verfügung. Die Summe verteilt sich allerdings auf nur rund 260.000 Musterkläger. Heißt: Fast 200.000 Teilenehmer des Musterfeststellungverfahren gegen in dem Vergleich komplett leer aus.

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28
Febr., 2020
Von
Dr. Gerrit W. Hartung

Abgasskandal – VW und Verbraucherzentrale einigen sich im Musterverfahren auf Vergleich

Volkswagen und der Bundesverband der Verbraucherzentrale (vzbv) haben sich im VW-Musterfeststellungsverfahren im Abgasskandal doch noch auf einen Vergleich geeinigt. Die Parteien vereinbarten am 28. Februar 2020, dass VW den am Musterverfahren beteiligten Klägern eine Entschädigungssumme von insgesamt 830 Millionen Euro zur Verfügung stellt.

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28
Febr., 2020
Von
Dr. Gerrit W. Hartung

Rückruf für Mercedes G-Klasse und E-Klasse

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat im Abgasskandal weitere Rückrufe für verschiedene Mercedes-Modelle veröffentlicht. Betroffen sind Fahrzeuge der G-Klasse und E-Klasse. Bei den Fahrzeugen muss eine unzulässige Abschalteinrichtung bzw. unzulässige Reduzierung des Emissionskontrollsystems entfernt werden.

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27
Febr., 2020
Von
Dr. Gerrit W. Hartung

LG Düsseldorf – Porsche im Abgasskandal zu Schadensersatz verpflichtet

Im Abgasskandal hat das Landgericht Düsseldorf die Porsche AG mit Urteil vom 22. Januar zu Schadensersatz verurteilt (Az.: 23 O 247/18). Porsche habe den Kläger durch die Verwendung einer unzulässigen Abschalteinrichtung vorsätzlich sittenwidrig geschädigt und müsse daher für alle Schäden, die aus der Manipulation der Abgaswerte resultieren, aufkommen.

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27
Febr., 2020
Von
Dr. Gerrit W. Hartung

BGH stärkte Rechte der Mercedes-Kunden im Abgasskandal

Schadensersatzansprüche im Abgasskandal gegen Mercedes können von einem Gericht nicht einfach als Behauptungen „ins Blaue hinein“ abgewiesen werden. Auch dann nicht, wenn kein Rückruf des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) wegen einer unzulässigen Abschalteinrichtung vorliegt. Vielmehr sei das Gericht gehalten ein angebotenes Sachverständigengutachten auch einzuholen, da ansonsten der Anspruch des Klägers auf rechtliches Gehör verletzt wird. Das hat der BGH mit Beschluss vom 28. Januar 2020 entschieden (Az.: VIII ZR 57/19).

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